Marokko 2016-2017

Wir haben fertig!

Klein aber fein - unser mobiles Zuhause
Klein aber fein - unser mobiles Zuhause

Zwei Jahre, ein Monat und eine Woche. 768 Tage. Wenn man den Luxus kennt, mehrmals im Jahr zu verreisen und dann 768 Tage lang keinen echten Urlaub mehr macht, dann ist das eine sehr lange Durststrecke. Zwei Jahre, ein Monat und eine Woche lang schraubten, sägten und malten wir seit der Islandauszeit an unserem Truck herum. Nicht, dass der erste Wurf so schlecht gewesen wäre. Er war einfach noch nicht fertig als die Fähre ging. Während der Reise sammelten wir damals viele Erfahrungen, aus denen eine Wunschliste entstand. Und aus einer Wunschliste wurden viele ToDo-Listen.

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Wiedersehen ...schland!

Mo, 31.10.2016

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Mit ohne Internet durch Frankreich

So, 06.11.2016

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Unter Spaniens Sonne

Fr, 11.11.2016

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Marokko: Einreise Algeciras - Tanger Med

Einfahrt in den Fährhafen Algeciras (Spanien)
Einfahrt in den Fährhafen Algeciras (Spanien)

Als EU-Bürger kann man sich die Einreise nach Marokko mit dem eigenen Auto einfach machen: Einfach mal mit der Fähre rüber fahren und gucken was passiert. Den Reisepass sollte man dabei haben. Wenn zusätzlich die grüne Karte für Marokko gilt, umso besser. Wenn nicht, "muss" man eine Versicherung vor Ort kaufen (das prüft aber keiner). Das Fährticket braucht man im Winter nicht im voraus zu kaufen, denn zum einen ist nicht mal Nebensaison, zum anderen sind in Spanien schon hunderte Kilometer vor den Fährhäfen alle Durchfahrtsstraßen mit Ticketbuden gesäumt. Warum es ausgerechnet die kleine Bude von Carlos in Algeciras zu internationaler Berühmtheit gebracht hat ist daher eigentlich gar nicht zu erklären. Doch wann immer wir Marokkoreisende aus Deutschland, England oder Niederlande danach fragten, sie alle kannten Carlos´ Ticketbude. Vielleicht liegt es daran, dass er nicht mit den Schleppern am Hafen zusammenarbeitet.

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Ruhig, so ruhig

Bewegungslos stehe ich da und blinzele in die Sonne. Das Irritierende: Meine Umgebung ist totenstill. Nicht ein natürliches Geräusch dringt an mein Ohr. Die einzige Geräuschquelle weit und breit bin ich selbst. Das Knirschen der Stiefel im Sand, das Rascheln der Kleidung, der eigene Atem. Ich hatte keine Vorstellung davon wie still die Wüste sein kann.

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Der Brückenknacker

Zwischen Zagora und M'Hamid windet sich das fruchtbare Draa-Tal durch Fels und Stein. Im Gegensatz zu vielen anderen Oasentälern führt dieses Tal auch richtig Wasser. Mit etwas gutem Willen kann man gar von einem Fluss sprechen. Als wir auf der N9 die Draa überqueren sehen wir sogar kleine Fische schwärmen.

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Eine Reise ist kein Urlaub

Der ein oder andere Zaungast unserer Dauerbaustelle Oschi hätte spontan gerne mit uns getauscht oder uns begleitet: "Eine Abenteuerreise nach Marokko würde ich auch gerne machen!" Nun sind wir schon eine Weile unterwegs und ich bin oft erstaunt, wie wenig Zeit wir manchmal haben. Ob unsere Zaungäste das erwartet hätten? Da ist ein Unterschied zwischen einem Erholungsurlaub und einer Abenteuerreise. Das beginnt schon mit der Anfahrt, denn ein 30 Jahre alter Laster ist langsam, laut und unbequem. Was unser Expeditionsvorhaben noch von einem Urlaub unterscheidet, liest Du hier:

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Stein oder nicht Stein...

Auf den Kontakt zur einheimischen Bevölkerung waren wir unheimlich gespannt, denn Land und Leute kennenzulernen, ist in jedem Fall Teil und Ziel unserer Reise. Bei aller Aufregung zuhause können wir hier Entwarnung geben: Der Marokkaner ist von Haus aus freundlich, höflich und gastfreundlich. Selbst wenn er wenig hat, gibt er viel. Gerne bietet er seine Hilfe an, drängt sich aber nicht auf. Egal wo wir uns herumtreiben, wir fühlen uns grundsätzlich sicher und gut umsorgt.

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Wetterbericht Marokko

Nebel, Nieselregen und Schneefall in Deutschland - und auf unseren Bildern sieht der Betrachter blauen Himmel und Sonnenschein. Offensichtlich war es eine gute Idee, über den Winter in den Süden zu fahren. Aber wie gut ist das Winterwetter wirklich in Marokko?

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Autos, Straßen und Verkehr

Der folgende Artikel fasst die Beobachtungen aus den ersten viertausend Kilometern im ländlichen Marokko zusammen. Im Grunde gilt: Wer um die Metropolregionen Rabat, Casablanca, Marrakesch und Agadir einen großen Bogen macht, erlebt mit dem Auto einen vollkommen entspannten Straßenverkehr. Wem das zu langweilig klingt, dem lege ich einen Besuch in einer der großen Städte nahe - sie können auch anders, die Marokkaner.*

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Marktleben

Kilo? Kilo!

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Die Suche nach dem heiligen Gral

Auf dem Weg durch die Westsahara kündigt sich eine kapitale Reifenpanne an: Auf der Innenflanke des rechten Hinterrades hatte sich in der Nähe des Felgenhorns eine faustgroße Beule gebildet. Durch das Stahlgewebe des Reifens dringt Luft zwischen die Gummilagen - ein Karkassenriss!

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90 Tage oder die (Nicht-)Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis

Bei der Einreise nach Marokko erhielten wir eine Aufenthaltserlaubnis für 90 Tage. Für ganz Marokko. Natürlich reichen 90 nicht, um jeden Winkel Marokkos zu erkunden. Also wollten wir entweder eine Verlängerung beantragen oder kurz über die mauretanische Grenze hüpfen, um bei der Wiedereinreise weitere 90 Tage zu erhalten. Es kam anders als gedacht.

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Spanien, ein Zwischenspiel

Sonntag, 19. Februar

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Eine Zäsur: Für und Wider Allrad-LKW-Reisen

Es macht einfach Spaß: Hoch über der Straße hinter dem Steuer zu thronen. Den kraftvoll röhrenden Dieselmotor mit feinen Gasstößen zu kontrollieren. Auf riesigen Rädern dahin zu rollen. Die Wuchtbrumme millimetergenau durch Engpässe zu dirigieren. Das tonnenschwere Allrad-Monster in der Getriebeuntersetzung unaufhaltsam durch unwegsames Gelände krabbeln zu lassen. Flüsse zu furten und durch Sand und Schlamm zu wühlen. Offroad unterwegs zu sein zu einem wilden, unerschlossenen Übernachtungsplatz in unberührter Natur. Draußen zu sein, den unverbauten Blick auf den Sonnenuntergang zu genießen, in der beruhigenden Gewissheit, hinter sich eine fußbodenbeheizte Luxus-Wohnkabine zu haben. Mit heißer Dusche, fester Toilette, großem Bett und gemütlicher Wohnküche.

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Kein schöner Land als ... Portugal!

Hm ... Portugal ... was hatten wir von Portugal eigentlich erwartet? Genau genommen nichts. Die Idee Portugal zu besuchen entstand aus der Gelegenheit heraus. Wenn wir schon in der Nähe sind, dann könnten wir diesem kleinen Land, das ganz im Westen Europas auf der iberischen Halbinsel liegt, doch direkt einen Besuch abstatten. Vermutlich wäre es dort sonnig, landschaftlich vielleicht etwas karg, aber sonst...? In Wirklichkeit hatten wir gar keine Erwartungen an Portugal, aber die wurden weit, weit, weit übertroffen.

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Die Pannenliste der Marokkoreise

Rund 14.000 km spulte unser Eigenbau-Truck auf der zweiten Testreise ab, teilweise unter knallharten Bedingungen. Hin und wieder war ein Mangel zu beheben, aber kritische Ausfälle gab es keine. Nicht schlecht für einen 30 Jahre alten Oldtimer, was? Die Pannen der Marokkoreise im Einzelnen:

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Reisen? Bildet! - Fazit Marokko

"Nach Marokko? Da ist es doch gefährlich!" "Ist das nicht politisch instabil?" "Da sitzt doch hinter jedem Stein ein Islamist!" Wir hörten es von Nachbarn, Freunden und Arbeitskollegen: Nach Marokko könnte​ man doch nicht hinfahren! Wir hatten Zweifel an den Warnungen vor Marokko. Die Skeptiker waren nie selbst dort gewesen, und wer dort war, kam begeistert zurück. In der westlichen Welt ist die negative Berichterstattung über den arabischen Kulturkreis so dominant, dass man gar nicht mehr weiß, wie einseitig sie ist. Aber Nachrichten von Millionen herzensguter Marokkaner verkaufen sich nicht. Nun haben wir Land und Leute ausgiebig kennengelernt und ganz eigene Erfahrungen gemacht. Dies ist mein Fazit:

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