Island 2014

Von den Färöern zum Polarkreis

Vom Ankommen...

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Ankunft in Island und eine Panne

Von den Färöern bis Island ist es nur noch ein Katzensprung von knapp 15 Stunden. Dennoch kann die Zeit lang werden, wenn man - wie ich - aus Sorge vor der Zollkontrolle versucht, schnell noch all die mitgeführten aber leider mit einem Einfuhrverbot belegten Lebensmittel aufzuessen und sich auf dem rollenden und stampfenden Schiff den Magen strapaziert... Der nächste Morgen: Land ist in Sicht und der Himmel knallblau. Ich flitze an Deck und knipse mit der Handykamera genau ein Foto - dann gibt der Akku auf. So bleibt mehr Zeit zum Staunen. Islands Küste wie ich sie noch nie sah: mit Schnee bedeckte schwarze Berge. Schnee, jede Menge Schnee ... viel zu viel Schnee! Majestätisch gleitet die Norröna in den Fjord. Es fühlt sich an, als würden wir mit einem Schiff durch die Alpen zu fahren. Nach vier Jahren sind wir wieder da und haben das Gefühl, nach Hause zu kommen.

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Wild Life am Jökulsárlón

Wilde Rentiere säumen den Weg entlang der Nationalstraße 1, der Winter drängte sie ins Tal. Wir fahren zum Jökulsárlón, dem See der Eisberge. Der liegt zu Füßen von Islands größtem Gletscher, dem Vatnajökull. Vom Gletschersee bis zum Meer verläuft Islands kürzester Fluss. Nur wenige hundert Meter lang ist diese Eisbergautobahn, auf der die Abbrüche des Gletschers in den Nordatlantik hinaus treiben. 2.000 Jahre soll es dauern, bis das auf dem Gipfel als Schnee gefallene Wasser seinen Weg zurück ins Meer findet.

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Licht und Schatten in Thórsmörk

Das Tal Thórsmörk ist bei Isländern ein beliebtes Ausflugsziel, sowohl für 4x4-Fans als auch für Schüler und Studenten zu Beginn der Sommerferien. Die isländische Version von Springbreak also. Bevor die Sommerferien anbrechen, wollen wir noch ein ungestörtes Wochenende in Thórsmörk verbringen.

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Abenteuerwanderung am Glymur

Der Hvalfjörður ist einer der lieblichsten Fjorde Islands. Am Ende des Fjords lockt die spektakuläre Wanderung entlang einer Schlucht zum Glymur, mit knapp 200 Metern Höhe Islands höchster* Wasserfall. Laut Reiseführer gibt es mehrere Wege, die zu unterschiedlichen Aussichtspunkten führen. Was die Reiseführer eher verschweigen, ist, dass hier ein abenteuerlicher Rundwanderweg versteckt liegt, der zu den schönsten Wanderungen gehört, die wir je gemacht haben.

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Latrabjarg - Abendromantik im Nordpolarmeer

Weit abgelegen in den Westfjorden liegt Latrabjarg, ein Fixpunkt unserer Reise. Jenen bemerkenswerten Vogelfelsen besuchten wir erstmals 2009, damals unter ganz besonderen Bedingungen.

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Die Snaefell-Halbinsel

Mit der Halbinsel Snaefellsness haben wir noch eine Rechnung offen. Es muss dort mehr geben als jenes braun geflieste Hotelzimmer nach einem Regentag, unsere einzige Erinnerung an diesen Landstrich aus 2009. Und tatsächlich, nach einer Nacht auf einem verschneiten Pass sehen wir vor uns die schneebedeckten Gipfel der Halbinsel unter einem vielversprechenden wolkenlosem Blau. Für die nächsten Tage folgen wir der Küstenlinie.

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Impassable - Unpassierbar!

Wir wollen von Snaefellsnes nach Nordisland. Auf der Karte finden wir eine Abkürzung über den Höhenrücken, der die Westfjorde mit dem Hauptteil Islands verbindet. Die F586 führt durch das Haukadalur und erspart uns viele Kilometer langweilige Teerstraßen. Als dreistellige F-Piste ist sie aber nur mit 4x4 Fahrzeugen zu bewältigen und manchmal nicht mal das. An einer Kreuzung geht die gemäßigte 586 in die F586 über. Ein Schild sagt "Impassable", zu deutsch "Unpassierbar". Doch die Piste ist nicht geschlossen und die Ausrichtung des Schildes unklar. Wir wollen es wissen und vertrauen auf unseren geländegängigen LKW. Sollte sich die Piste z.B aufgrund eines Erdrutsches oder Schneefeldes als unpassierbar erweisen, dann drehen wir eben um.

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Ein Steyr kommt auch bei Isländern gut an

Hinter den Hügeln von Blönduós suchen wir einen Stellplatz. An den letzten Höfen führt eine Traktorspur vorbei. Viehgatter sind vor uns zu öffnen und hinter uns wieder zu schließen. Bald ist da nur noch weite Steppe. Am Horizont tummelt sich eine Herde Islandpferde.

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Wo ist eigentlich die Straße hin?

Nicht dass wir eine Straße bräuchten, aber Island ist nicht der wilde Westen. Die Behörden sehen es lieber, wenn man auf dem Weg bleibt. Am Polarkreis ist die Natur fragil, denn die Pflanzen wachsen in der kurzen Saison nur sehr langsam. Flurschäden durch Allradfahrzeuge, die offroad durch wiederergrünte Lavafelder pflügen, werfen die Natur um Jahrzehnte zurück. Die Strafen für Zuwiderhandlungen sind hoch und das unserer Meinung nach zu Recht.

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Eingang zur Unterwelt

Schwefelgeruch steigt in die Nase, Schlammlöcher brodeln, der Boden kocht. Fauchend spucken Solfatare übel riechende Gase aus. Nebelschwaden ziehen vorüber. Ist dies der Eingang zur Unterwelt, wie ihn die berühmte altnordische Heldenliedsammlung Edda beschreibt?

Bei strahlendem Sonnenschein bleibt die Mystik zwar auf der Strecke, Islands Geothermalgebiete sind dennoch faszinierend. Wir besuchen erneut die an der Kjölur-Route gelegenen Geothermalgebiete Hveravellir und Kerlingafjöll.

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Auf Abwegen

Über die Kjölur-Hauptroute, die mit einem normalen PKW befahrbar ist, sind wir auf dem Weg ins Hochland. Für mehr Spannung halten wir uns bei Kerlingafjöll östlich der Hauptroute und wählen einen der nicht nummerierten Trails in den Süden. Strecken wie diese werden vom Straßenbau kaum gepflegt und versprechen Abenteuer. Endlich darf der Steyr zeigen, was er kann.

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Reisen und Speisen

Was isst man denn so in Island? Von den lokalen Spezialitäten probierten wir Wal (versehentlich), Trockenfisch und den gefürchteten Gammelhai. Nein, der Hai schmeckt leider nicht wie Hühnchen. Und ja, man sollte den "schwarzen Tod" dazu trinken. Da passt es ganz gut, mal etwas über Ernährung unterwegs zu schreiben.

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Kein Mensch hat so viel Pech - Teil I

Ich könnte ein Buch darüber schreiben, was mir alles schon passiert ist. Eine richtig dicke Schwarte würde das. Ich schaffe es immer irgendwie, mich zu verletzten oder etwas kaputt zu machen oder etwas zu verlieren. Wenn ich nach Hause komme, heißt es nicht "Wie war Dein Tag?", sondern "Was hast Du heute angestellt?". Heute habe ich den gleichen Fehler sogar zweimal gemacht. Als ob ich nix daraus lernen würde. Mein Umfeld nimmt es zum Glück mit Humor. Aber der Reihe nach.

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Landmannalaugar

Wir erreichen Landmannalaugar, einen der schönsten Flecken Islands. Im Naturschutzgebiet Fjallabak gelegen ist der Campground für sein warmes Badegewässer und seine Wanderwege bekannt. Alle Naturschönheiten Islands sind hier vereint: Vulkankrater, Lavafelder, buntes Rhyolithgestein und heiße Quellen.

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Wintersport mit dem Steyr

Von Landmannalaugar aus führen einige namenlose Pisten in den Süden, einer davon folgen wir in die Berge. Eine gute Gelegenheit, die Steigfähigkeit des Steyrs zu testen. Drei Tage in den Bergen mit viel Schnee - das sind Zutaten für gute Geschichten am Lagerfeuer.

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Superjeeps

Isländer sind Autonarren. Aber bei ihnen sind keine Luxuslimousinen oder Sportwagen angesagt, nein, ein Superjeep muss es sein. Riesige Reifen (Freudengummis genannt), superbreite Kotflügel, Suchscheinwerfer, Berge-Ausrüstung am Heckträger und ein Wald Funkantennen auf dem Dach, das macht ein Auto für Isländer attraktiv. Kaum verwunderlich, dass die Isländer umgekehrt von unseren großen Rädern angetan sind. So kommen wir meist schnell ins Gespräch.

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Der Sprengisandur - Teil I

Das menschenleere isländische Hochland lässt sich auf vielen Wegen durchqueren. Die längste durchgehende Nord-Süd-Verbindung ist die F26, die durch den legendären Sprengisandur führt. Rund 200 harte Pisten-Kilometer sind zu bewältigen, und die nächste Tankstelle ist fast 250 km entfernt. Ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß, eine Durchquerung des Hochlandes ist für viele Besucher die ultimative Herausforderung Islands.

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Rund um den Thórisvatn

Der Regen prasselt laut gegen die Kabine. In den Solarzellen auf dem Dach fängt sich heulend der Wind. Wir stehen mit der Breitseite im Sturmregen. Der Steyr schüttelt sich so stark, dass wir befürchten umzukippen. Eine windgepeitschte grau-schwarze Hochebene umgibt uns. Die gelben Pflöcke, mit denen die Piste markiert ist, sind die einzigen Farbkleckse in einer ansonsten monochromen Welt.

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Gegen Regen

Mit leerem Kühlschrank sind wir zurück in Selfoss. Es regnet wieder mal. Heute sind es viele kleine schnelle Tropfen. Man glaubt ihnen entkommen zu können, aber sie sind überall. Der Wind treibt sie von allen Seiten herbei. Seit Wochen schon ist der Regen im Hochland unser täglicher Begleiter. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Dabei begann alles so vielversprechend, Island empfing uns mit strahlendem Sonnenschein. Auf einen Sonnentag folgte zwar oft ein Regentag, aber man konnte sich darauf verlassen, dass die Tage immer besser wurden und in sonnigem T-Shirt-Wetter gipfelten.

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Der Sprengisandur - Teil II

Endlich, nach wochenlangem Grau wieder ein super Tag: blauer Himmel, Sonnenschein. Gut gelaunt brechen wir früh auf. Parallel zur F26, nur einige Kilometer westlich, hangeln wir uns auf einer Nebenstrecke von Markierung zu Markierung. Ringsherum erstrecken sich weite, steinige Hochebenen, in denen türkisfarbene Seen in der Sonne glitzern. Nichts kann unsere gute Laune verderben, naja, fast nichts.

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Island mit dem LKW-Expeditionsmobil

Mit einem LKW-Expeditionsmobil ist Reisen anders. Wir erleben mehr Freiheit auf der einen aber auch mehr Einschränkungen auf der anderen Seite. Eine Bestandsaufnahme.

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Die Askja

Vor zehn Tagen erst ereignete sich am Krater der Askja eine Naturkatastrophe. Ein annähernd ein Kilometer breites Stück brach vom Kraterrand ab und 50-60 Millionen Tonnen Vulkangestein stürzten in den See. Der Schutt türmte Flutwellen bis auf 50 Meter auf, die sogar in den benachbarten Kratersee Viti stürzten. Als Ursache gilt die hohe Bodenfeuchtigkeit. Wir fahren hin und wollen mal über den Kraterrand schauen.

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Der Wetterbericht

Ja, Wetter gibt es in Island auch, sogar jede Menge. Regelmäßig umfasst ein Tag mehrere Wetterlagen, insbesondere, wenn man auf Achse ist und dabei verschiedene Höhenlagen durchquert. Nebel, Sonne, dichte Wolken, Regen, Hagel, Schnee - das bekommt man alles an einem Tag serviert.

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Guter Tourist, böser Tourist

Island ist das erste Land, das wir mehrfach bereisten: 2009, 2010 und 2014. Island hat uns verändert, aber auch sich selbst. Das erste Mal war Sommer, Sonne, Sonnenschein - nichts konnte schöner sein. Mit einer kleinen Mietmöhre fuhren wir in den Süden und um die Westfjorde herum. Das zweite Mal war das Wetter so schlecht wie es davor gut war. Mit einem Geländewagen sahen wir uns die Ostfjorde an und befuhren die Kjölur-Route. Für zwei Tage flogen wir auf die Westmänner-Inseln. Doch der Hunger war längst nicht gestillt. Das Land ist auch beim dritten Mal noch voller atemberaubender Naturschönheiten, grenzenloser Weite, Freiheit und Abenteuer.

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Die F910 von der Askja ins Nýidalur

Den Einstieg zur F910 wählen wir über die F88, die Überschwemmungen sind kein Problem mehr. Bis zur Askja geht es schnell voran. Hinter der Askja sind die ersten Kilometer auf der F910 hart, dann folgt eine wunderbare Sandstrecke entlang des Dyngjuvatn. Die Sandwüste erstreckt sich bis zum Horizont und wird von den Parkrangern mit Argusaugen bewacht. Nach der Sandwüste folgen die verschiedensten Lava-, Fels- und Steinfelder. Überwiegend im Schritttempo genießen wir - vermutlich zum letzten Mal - die einmalig schöne und groteske Vulkanlandschaft.

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Zurück im Spiel

Die Berichterstattung ist etwas eingeschlafen, wir waren eine Zeit lang offline. Das lag weniger an der abgelegenen Gegend als an ernsthaften Computerproblemen. Die Geschichte dahinter ist lang, kompliziert und techniklastig, mit anderen Worten langweilig. Was mich nicht daran hindert, hier trotzdem zu erzählen, wie es dazu kam.

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Tanz auf dem Vulkan

"Any publicity is good publicity" könnte man meinen, denn Island ist wieder mal mit einem drohenden Vulkanausbruch in den Nachrichten. Ein Ausbruch des Bárðarbunga scheint bevorzustehen. Ein Blick zurück: Ende Juli rutschte ein großer Teil des Kraterrandes der Askja ab. Der Auslöser war vermutlich nicht nur die hohe Bodenfeuchtigkeit, sondern möglicherweise auch ein Erdbeben.

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Leben am Ende der Welt

In Thórshöfn habe ich Gelegenheit, zwei isländische Lehrerinnen (eine davon ausgewanderte Deutsche) ausführlich über das Leben im nordöstlichsten Zipfel Islands zu befragen. Das Gespräch gebe ich im folgenden sinngemäß wieder.

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Im Auge des Sturms

Aus dem Westen kommend wollten wir im Norden bleiben, doch wurden wir aufgrund eines durch Vulkanaktivität befürchteten Gletscherlaufs evakuiert. Also reisten wir in den nordöstlichsten Zipfel Islands weiter.

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Wilde Tiere

Wir mögen Tiere, nicht nur zum Essen, sondern besonders, wenn man sie streicheln kann. Islands Tierwelt mögen wir auch. Es gibt weder Schlangen noch große Raubtiere, die wilden Tiere sind nicht gefährlich. Eine Aufzählung.

Papageitaucher: Puffins sind große Klasse. Viele unserer Reisen zielen darauf ab, Puffins zu sehen. Sie haben eine drollige Art zu laufen, und die Zeichnung ihres Gefieders lässt sie dabei ernst und sorgenvoll schauen. Klasse Kombination. Leider bleiben sie nur bis Ende Juli/Anfang August in Island.

Küstenseeschwalben: Die Pest in Küstenregionen. Verteidigen ihr Revier auch gegen Autos und Touristen. Auch andere Tiere werden von ihnen terrorisiert, selbst wenn sie gar kein Nest haben. Sie machen es, weil sie es können. Küstenseeschwalben sind übrigens rekordverdächtige Langstreckenflieger, da sie mit den Jahreszeiten zwischen Süd- und Nordpol pendeln.

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Zeit im Überfluss

Wir sind auch deshalb nach Island losgezogen, um endlich mal Zeit im Überfluss zu haben. Was macht man eigentlich mit so viel freier Zeit? Tatsächlich, abgeschottet von den grenzenlosen Möglichkeiten sich zu Hause zu beschäftigen, kommt hier auch mal Langeweile auf. Aber das ist gar keine schlimme Krankheit und auch kein Zeichen von Faulheit oder mangelnder Wichtigkeit. Langeweile ist eine kreative Pause. Wann sonst hat man mal den Kopf völlig frei und kann herausfinden, was man wirklich will?

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Die Nordlicht-Saison beginnt

Lightshow: Mond und Nordlicht an Islands Nachthimmel
Lightshow: Mond und Nordlicht an Islands Nachthimmel

Was für ein goldener Herbst: Tagsüber scheint die Sonne und nachts das Nordlicht. Doch wie entstehen eigentlich Nordlichter? Dafür gibt es eine einfache Erklärung. Vorweg: "Nordlicht" ist ein umgangssprachlicher Ausdruck, fachlich korrekt heißt das nördliche Polarlicht Aurora borealis. Polarlicht kennt man auch auf der Südhalbkugel, dort man nennt es Aurora australis.

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Wandertipp Storurð

Vorbei am mächtigen Felssturz von Storurð führt ein mehrstündiger Rundwanderweg. Für unseren Reiseführer ein klares Muss und wir können stolz berichten: Die Mühe lohnt! Von der sportlichen Betätigung in freier Luft mal abgesehen sind die Ausblicke auf die Bergwelt einfach toll. Nicht immer ist der vorgeschlagene Weg klar ersichtlich und wir haben viel Spaß dabei, uns frei im Gelände zu bewegen.

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Ein Traum geht zu Ende

Knapp eine Woche sind wir noch in Island unterwegs bis uns die Fähre "Norröna" zurück nach Hause bringt. Gut fünf Monate waren wir - mit einem zweiwöchigen Abstecher auf die Färöer - in Island unterwegs. Ein Blick zurück.

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Smogalarm!

Mittagspause bei Husey. Vor der Tür wälzt sich die Jökulsa á Bru beinahe 100 m breit ins nahe Meer. Hier bändigt kein Fels mehr die Strömung und der Fluss frisst sich in die erdigen Ufer. Auf wenigen Kilometern gewinnt die Jökulsa die zehnfache Breite. Das Wasser ist dunkelbraun, dennoch räkeln sich auf einer Sandbank gegenüber vier Seehunde. Die warme Luft flirrt über der mit herbstlich bunt gefärbten Sträuchern bewachsenen Talebene. In der Kabine ist es warm, draußen weht ein stürmischer Westwind. In den goldgelben Grasflächen herrscht schwerer Seegang. Am schwarzen Strand toben Sandstürme. 

Der starke Wind treibt auch die Schwefeldioxidwolke aus dem Hochland in den Osten Islands herüber (Kartenlink). Die giftigen Gase begleiten den Vulkanausbruch bzw. die Spalteneruption im Holuhraun-Lavafeld. Am Meer hat die Wolke zwar schon Höhe gewonnen, aber inzwischen meldet sogar Norwegen erhöhte Emmissionswerte.

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Eine Bootsfahrt, die ist...

...nicht immer lustig oder schön. Insbesondere nicht, wenn es sich um eine mehrtägige Fährfahrt handelt. Wer bei dem Begriff Fährfahrt in der romantischen Vorstellung schwelgt, wie ein weißes Schiff in einer lauen Sommerbrise in den Sonnenuntergang fährt, wird hier unsanft in die Realität zurückgeholt.

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