Bauphase I: 2014/KW06

Wetter mäßig, Gesundheit mäßig, Motivation mäßig...

Es begann als Woche des Kleinkrams:

Montag

Schwarz lackierten Verschluss an die Sitzkiste geschraubt.

Handbremsverkleidung montiert (sechs M6 Löcher und eins in M8 ... was das nur wieder soll?). Muss ich es noch erwähnen? Durch den dicken Teppich auf dem Mitteltunnel passte die Handbremsverkleidung nicht mehr auf alle Nietmuttern ... ich fräste Langlöcher.

Gurtpeitsche des Fahrersitzes angeschraubt.

Drittes Blech für Wippenunterteil geschliffen; keine Lust auf Schleifstaub-Fressen (und die große Makita nicht gefunden), daher das vierte Blech nicht herausgetrennt. Macht der Meister.

Frustriert das Türöffner-Experiment mit den Vielzahnadaptern aufgegeben, da sich die Materialen nicht verbinden lassen... *Bing* (Einbuchung Lehrgeldkasse). Oschi bekommt dann wohl vier Fensterkurbeln?

Türpinne in Schwarz lackiert.

Rohrkabelschuhe auf 50 Quadratmillimeter Leitung verpresst, mangels Crimp-Werkzeug durch Auftrennen und Verpressen mit dem Schraubstock (man darf ruhig doof sein, man muss sich nur zu helfen wissen).

Batterietrennschalter in Elektrikexperiment eingesetzt: Batterie -> Minus-Sammler -> Trennschalter -> Shunt -> Minus-Verteiler.

Dienstag

Deckel der Sitzbank erneut eingebaut (die Ecken...), Gegenstück Verschluss und Gummiauflagen angeschraubt.

Ganz schön lange mit den Türpinnen gespielt (die dicke Verkleidung). Am Ende mit einer abgesägten M4 Schraube und einem Stück Gewindehülse (IKEA!) eine Verlängerung gebaut. Geklebt. Hält. Hält? Mal sehen, was nach der ersten Rüttelpiste noch an seinem vorgesehenem Platz ist...

Experiment mit den Vielzahnadaptern wieder aufgenommen und ganz schön lange mit den Türöffnern gespielt. Am Ende einen Formschluss hingefrickelt, um die Materialen zu verbinden. *Bing* (Storno Lehrgeldkasse).

Verkleidungen Türöffner in Schwarz lackiert.

Pappschablone für eine Mittelkonsole ausgeschnitten.

Ausbrennspuren vom vierten Blech (Gegenstück Längslagerwippe) weggeschliffen und alle vier Bleche für den 24 Millimeter Lagerbolzen gebohrt.

Mittwoch

Oschi Fensterkurbeln von BMW spendiert. Der Vielzahn passt, aber ich bestellte versehentlich zwei verschiedene Kurbeln. *Bing* (Einbuchung Lehrgeldkasse). Alle Fensterkurbeln in Schwarz matt lackiert.

Zusätzliche Befestigungslöcher in die obere Rückwand eingemessen und gebohrt. Den unteren Rand der Rückwand bekomme ich niemals hinter die Scharniere der Sitzbank eingefädelt, da ist jetzt schon kein Platz mehr (Stichworte: Fäustel, Schlagholz) - Auslassungen für Scharniere bemessen - leider nur die Breite, denn ich vergaß, die Höhe zu messen.

Rechnungen verbucht: Bis zum Armutsgelöbnis ist es zwar noch ein Stück, aber die Richtung stimmt.

Donnerstag

Auswahl unter den Fensterkurbeln getroffen: Es bleiben die originalen, jedoch ohne Plastikabdeckung (eine verloren, eine kaputt). Die Kurbeln von BMW wandern in die Ersatzteilkiste. Kurbeln montiert.

Verkleidungen der Türöffner aufgesteckt.

Höhe der Scharniere vermesen. Die obere Rückwand entsprechend ausgesägt und mit Schaumstoff beklebt. Sprühkleber + Zeitungspapier = lästige Kombination für die Socken.

Freitag

Rückwand mit Kunstleder beklebt. Geflucht, weil die Rückwand so dünn ist, dass sich der umgeschlagene Rand des Leders nicht festtackern lässt. Den Rand - wie schon beim Himmel - mit Panzerband ... naja ... fixiert wäre jetzt das falsche Wort ... sagen wir ... abgedeckt.

Samstag

150WP Solarmodul im Wohnzimmer ausgepackt. Um mal zu sehen, was Solarzellen so machen, wenn sie nix machen, den Multimeter bemüht: Spannung 12,8 Volt.

Nochmalige Abdichtungsorgie des Durchstiegs von innen, diesmal den Hausmannstip mit dem Spüli probiert: Finger mit Spüli benetzen und damit die Klebewurst verstreichen. Klappt! Wurst wird schön glatt geformt und am Finger bleibt nichts haften.

Rückwand, Dachhimmel, Griffe und Lukenrahmen eingebaut: Oschis Fahrerhaus ist jetzt ein Darkroom. Sogar daran gedacht, das Kabel für die Fernanzeige des Ladegerätes hinter dem Himmel zu verlegen.

Und außerdem war Samstag noch dem Oschi seine Lagerung ihr großer Tag! Der Meister hat die Wippen fertig geschweisst, obwohl ich bei der Zuarbeit wie immer zu ungeduldig war und ihm ein paar zusätzliche Aufgaben gestellt hatte.

Vorne und hinten je eine ganze vormontierte Längslagerwippe in den Hilfsrahmen eingesetzt:

Vorn war wie erwartet die Kardanwelle im Weg. Daher den oberen Wippenkörper nachbearbeitet, d.h. die Buchse unten rum freigelegt ... ein Schelm, wer Böses dabei denkt 😉. Unten haben wir jetzt knapp 15 Millimeter Luft. Theoretisch sollte dort keine Bewegung aus der Verschränkung auftreten. Den praktischen Test konnten wir noch nicht ausführen. Zum einen regnete es stark, zum anderen scheiterte mein Versuch, mit Oschi auch nur einen Meter zu fahren, kläglich im Ansatz: im Getriebe ließen sich weder Rückwärtsgang noch Crawler einlegen. Scheint, als ob die Kupplung ohne Funktion wäre. Angesprungen ist er dafür wie eine Eins.

Die Wippen fluchten an der Auflage der Bodenplatte ordentlich, nur der ein oder andere meiner Befestigungswinkel-Unikate muss oben etwas beigeschliffen werden.

Befestigungskonsolen für den Fahrzeugrahmen angefertigt. Vorne sind keine zusätzlichen Löcher in Oschis heiligen Rahmen zu bohren, da nutzen wir Bohrlöcher einer Quertraverse (mit längeren Schrauben).

Die Halbschalen des Querlagers wieder zusammen geschraubt.

Sonntag

Mittelkonsole begonnen. Zur Befestigung der Mittelkonsole auf dem Motortunnel nutze ich die drei originalen M8 Gewinde des urspünglichen Feuerlöscherhalters.

Multiplexplatten für eine Halterung der Aufbaubatterien vorbereitet.

Erste Multiplexstreifen für die Dachkonsole abgesägt.

Ich hoffe, dass ich bald die Wippen mit dem Hilfsrahmen verschrauben und den Steyr damit zum Austesten der Verschränkung auf die Böcke fahren kann.

Kommentare: 0