Bauphase I: 2013/KW41

Gibt es Neues? Eigentlich nicht. Irgendwie waren es diese Woche wieder die gleichen Baustellen wie letzte Woche.

Fahrerhaus

Armaturenbrett

Nix klappert mehr und alles ist in Schwarz matt lackiert.

Die Cockpitbeleuchtung ist strahlend hell, ein Elektrikfehler (Beleuchtung Öldruck, Heizung und Zigarettenanzünder links) aufgeklärt. Dazu musste ich allerdings die gerade eingeklebte Heizungsverkleidung wieder lösen, was ihr nicht wirklich gut getan hat.

Lenksäule

Schwarz lackiert. Lenksäulenverkleidung zweimal montiert, da Lenkstockhebel vergessen (siehe Foto oben). Merkst Du was? Ich muss fast überall ein zweites Mal dran...

Cockpit

Zwei Aluleisten abgelängt, an den Ecken abgerundet, schwarz lackiert und mit ebenfalls schwarz lackierten Flanschschrauben durch das Cockpit im Armaturenbrett verschraubt. Diese verdecken die ausgebrochenen Originalgewinde in den Ecken vom Cockpit. Spielerei, aber das Auge fährt mit.

Elektrik

Ich bin ja lernwillig, aber Oschis Elektrik erscheint mir suspekt. Bei der letzen Überführung waren ein Bremslicht rechts, ein Schlusslicht links und beide Rückfahrscheinwerfer ausgefallen. Nun geht scheinbar von selbst alles bis auf das eine Bremslicht. Ich verkabelte inzwischen nur die Heizung. Das wird doch nicht zusammenhängen?

Frontgrill

Mir gefiel nicht, dass das Fahrerhaus unter dem schwarzen Frontgrill grün durchscheint. Daher überstrich ich das Blech darunter schwarz, nicht ohne Protest meiner besser organisierten Hälfte, ob da nicht noch wichtigere Dinge zu tun wären... Ob ich ihr dann erzähle, dass ich den (inzwischen wieder völlig verdreckten) Fahrerhausboden erneut grün überstrich?

Murphy schlug auch zu. Natürlich strich ich über das Abdeckband hinaus. Beim Versuch, den frischen schwarzen Tropfen vom grünen Fahrerhaus mit Silikonentferner zu entfernen, wischte ich gleich bis zur Grundierung durch. Das beweist, dass sich die BK 3in1-Schichten beim Überstreichen tatsächlich anlösen und chemisch verbinden.

Mein Bemühen um gesetzeskonformes Verhalten mündete in der Anschaffung von klappbaren Parkwarntafeln. Leider kann ich die gesetzlichen Grenzwerte der Montage (maximal 1 Meter über dem Boden und 10 Zentimeter von der Seite entfernt) bei Oschi mit einer fixen Montage nicht einhalten. Da würden die Tafeln nämlich Scheinwerfer und Rückleuchten verdecken...

Heizung

Entlüftet. Man benötigt einen kurzen Schlitzschraubendreher und einen gut saugenden Lappen, da die Entlüftungsschraube unmittelbar neben dem elektrischen Anschluss der Heizung sitzt. 


Den Frischluftleitkasten der Heizung hinter dem Frontgrill montiert.

Innenverkleidung

Neues Teil für die Rückwand gesägt, gebohrt, geschliffen und geölt. Die Rückwand wird aus pragmatischen Gründen zweiteilig, sonst müssten die Liege und die Sitze immer mit ausgebaut werden, wenn man mal hinter die Rückwand gucken wollte.


Die beiden Motortunnelabdeckungen geflickt und mit Teppich beklebt. Von den getesteten Klebern (Pattex, PU, MS Polymer) hält MS Polymer die Gummirückseite des Teppichs am besten auf dem Kunststoffmaterial. Ich weiß, für jede Materialkombination gibt es den richtigen Kleber, aber wie erkenne ich das Material? Ausprobieren...

45 Minuten lang das erste neue Verkleidungsteil an der Dachluke montiert (inkl. mehrerer Wutanfälle, weil ich die Bohrlöcher vom Griff durch die Verkleidung hindurch nicht fand).

Zwischenrahmen/Lagerung

Oschi bekommt eine Vierpunktlagerung. Warum? Weil ich mich ewig im Kreis um "Feder oder Raute, Raute oder Feder?" drehte und mein Umfeld solange mit Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Lagerungen nervte, bis die Chefin rief: "STOPP! Wir bauen jetzt so eine sch**** Raute und dann ist Ruhe!" Und das war's. Also bei Mercedes fertige Lagerteile vom Unimog geholt, erste Konstruktionszeichnungen gekritzelt, eine Zuschnittsliste erstellt und 30 Meter Stahl (100 x 60 x 4 Millimeter) bestellt.

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