2014/16: Es fehlen nur noch Kleinigkeiten

Allerdings sind es 1001 Kleinigkeiten, und die laufen nicht alle reibungslos ab. So kann man an einer Abdichtung schon mal mehrere Stunden (erfolglos) tüfteln...

Da die Box jetzt auf dem Auto steht, ist nun ist der Innenausbau dran. Uns bleiben nur noch wenige Tage, bis wir Oschi mal die Sporen geben wollen. Klar, dass der Innenausbau bis dahin nicht sehenswert wird. Entsprechend erspare ich Dir Bilder vom kleber- und farbverschmierten Holzrohbau.

Die Fortschritte der Woche:

T-19

Wir bauen die FBH-Schicht. Aus Multiplexstreifen und Hobelware integrieren wir eine Unterkonstruktion für die Befestigung von Möbeln und Innenwänden. Zwischen die Streifen wird Styrodur verlegt und dann für das 14 x 2 mm FBH-Rohr ausgefräst. Wir bringen in der Breite 16 parallele Bahnen unter. Von der 100 m Rolle bleibt jede Menge übrig.

Da wir beim unweigerlichen späteren Anbohren des Bodens nicht in Konflikt mit der Bodenplattenverschraubung und der FBH kommen wollen, geht sehr viel Zeit für Maßzeichnungen drauf.

Ich finde die Seitenmarkierungsleuchten wieder und schraube sie an den Kabinenboden. Nur die Kabel werde ich erstmal nicht los. Die Funzeln waren mit Klemmscheiben an stark verrosteten Winkeln befestigt. Die Klemmscheiben hatte ich mal abgepopelt und auf die Plastiknupsis Gewinde geschnitten. So kann ich dem Rostgott neue Winkel opfern.

Gewindeschneider Seitenbegrenzungsleuchten
Gewindeschneiden an den Seitenbegrenzungsleuchten

 

Die Dachkonsole wird getestet, einige Kabel umgesteckt und angeschraubt. Goil! Die Sonennblenden stören etwas den Klang.

Den ungeliebten Tankumschalter verlege ich schon zum dritten Mal, schraube ihn nun unter den LuFi. Da sieht er gut aus und geht nicht mehr im Weg rum.

T-18

Das Outboundfenster ist wie erwartet für die Dachschräge nicht ausreichend dicht. Im Schrägeinbau kann Regenwasser nicht wie vorgesehen abfließen. Ich tüftele...

Den Stauraum kleiden wir mit Siebdruckresten aus. Bei der Verschraubung arbeiten wir bereits nach dem selbsterstellten FBH-Verlegeplan... *Daumen drück*

Auch der kabinenseitige Durchstiegrahmen (frisch geschweißt und gestrichen) kann auf der ToDo-Liste abgehakt werden.

T-17

Neben zwei kleinen, wird eine große 3 x 1,5 m-Bodenplatte als Träger für Kork, PVC, Linoleum oder was weiß ich was zugesägt und in Oschi eingeschraubt. Dafür zeichnen wir die Unterkonstruktion auf den Bodenplatten ab, drehen die Schrauben aus den Multiplexstreifen wieder raus und verschrauben punktgenau durchs gleiche Loch. Die Rechnerei - wo war noch mal eine Schraube? - potenziert sich sonst.

Als Hitzeleitblech für die FBH probieren wir es mal mit ganz banaler Haushaltsalufolie.

Ich verklebe Kabelhalter für die Seitenmarkierungsleuchten, verteile wahllos Kabelbinder und baue die zweite (frisch gestrahlt und gestrichene) Staukiste an.

Bei den Pabstfenstern verhunzte ich die Außenfugen optisch. Ich versuche zu retten, was nicht zu retten ist. Mittlerweile gibt es Gerüchte, ich hätte einen Polymer-Spleen. Geschichte wiederholt sich...

Bei der Montage der Gaskastenklappe bin ich nur Hilfsarbeiter, dafür mit dem Ergebnis hochzufrieden! Für die Verriegelung fand der Meister was im Regal... ein weiterer Schlüssel am Schlüsselbund.

War da nicht was mit Innenausbau? Jaaaa doch, die Einzelteile für das Bett enstehen. Wegen der FBH mit Hinterlüftung, und mal wieder extra-aufwändig.

T-16

Vormittags machen wir das Fahrzeug verkehrssicher und fahren zum Wiegen ... die siebeneinhalb Tonnen sind Geschichte.

Am Abend steht das Bett, poofen können wir schon mal. Bei der Bettfront werden wir zum ersten Mal damit konfrontiert, in der Kabine eine Wand gerade stellen zu müssen. Dank unserer beiden Schrägen finden sich leider selten zwei vergleichbare Meßstellen... Ich hasse Schrägen!

T-15

Mit vorbereiteten Multiplexstreifen bauen wir die Teil-Grundgerüste von Küche, Badwand und Elektroschrank. Der E-Schrank kommt in die ... *seufz* ... Schräge ... direkt neben der ... *seufz* ... angeschrägten Badwand.

Wir tüfteln am Faltenbalg herum. Wir haben die richtig gute EPDM-Teichfolie gekauft, aber leider hält der Pattex da im Gegensatz zur Testfolie vom Baumarkt mal gar nichts. Wir bereiten zwei Falten mit Polymer vor, doch der härtet - abgeschottet von der Folie - nicht richtig aus. Oh oh, ich hör die Lehrgeldkasse schon bimmeln. Wir legen jetzt einfach nur einen Schlauch um die beiden Durchstiegrahmen.

T-14

Nach dem gestrigen österlichen Schontag für die Nachbarn können wir heute wieder die Kreissäge anschmeißen. Es enstehen Teile des E-Schranks, der Küchenzeile, des Bades, der Sitzbank und vom kleinen Podest. Die Bauweise ist, die Grundkörper zunächst aus 20 oder 40 mm Leisten zu bilden und dann flächig zu beplanken.

T-13

Nach einem ausgiebigen Osterfrühstück in familiärer Runde gehen wir die Elektrik an. Der E-Schrank wird gestrichen, mit Batterien und Geräten ausgestattet. Den Platz bemessen wir großzügig, von der Dachkonsole wissen wir, wie schnell da massenhaft Kabel zusammenkommen.

Für unsere drei 155 WP-Solarmodule bereiten wir Alu-Winkel vor. Die Module sind ungefähr 150 cm lang und werden an jeder Längsseite von je zwei 30 cm langen Winkeln getragen. Zur produktseitigen Hinterlüftung von 30 mm addieren wir durch die Winkel weitere 10 mm.

Befestigung Solarzellen Dach Wohnkabine
Vorbereitung der Befestigung der Solarzellen auf dem Dach der Wohnkabine

Unsere Gesamthöhe mit Solarzellen liegt bei 365 cm.



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