2013/32: "Used"-Optik

Was war bisher los diese Woche (Mo/Di/Mi):

Einen nicht ganz standesgemäßen Plastik-Kennzeichenhalter vorn angeklebt. Das Kennzeichen hatte ich vor dem Lackieren mit doppelseitigem 3M-Klebeband direkt ans Fahrerhaus geklebt. Das Zeug hielt so gut, dass das Kennzeichen nicht werkzeuglos abgerissen werden konnte (dabei ist es total verbeult).

Fensterschachtdichtung außen erneuert. Habe ewig nach dem richtigen Profil gesucht, nun passt die Form aber das Material ist Vollgummi. Es fehlt die "flauschige" Innenseite, so dass die Dichtung an der Scheibe klebt. Vorteil: Die Steyr-Krankheit der rutschenden Seitenscheibe ist behoben. Nachteil: Es braucht etwas Kraft um die Scheibe runterzukurbeln.

Die abgebrochenen Schrauben vom Holzboden der Pritsche gekappt. Paar Kilo Dreck erst von der Pritsche aufs Fahrgestell und dann weiter auf den Boden gekehrt. Eingeöltes Fahrgestell dadurch mit Used-Optik versehen... Pritschenholz abholfertig zugesägt.

Spritleitungen zwischen Umschalter und Motor verlegt, da sie sonst beim Verwindungstest und Abheben der Pritsche unter die Längsträger geraten könnten.

Zwei Verschränkungstests "light" durchgeführt: Pritsche nur an den hinteren beiden Befestigungspunkten (mittig über der Hinterachse) verschraubt, mitte und vorn lose -> Oschi auf zwei versetzte 40 cm hohe Böcke gefahren (HA-Sperre gebraucht!) -> Seiten gewechselt und Test wiederholt.

Resultat: Die Pritsche hebt am ersten Befestigungspunkt vorn knapp 4 cm ab. Allerdings hängt die Pritsche vom Eigengewicht über die Diagonale schief runter und zeigt nicht die volle Wegstrecke des Abhebens. Da würde ich noch mindestens 2 cm addieren.

Soweit bestätigt dieser zweite Verschränkungstest mit Pritsche das Ergebnis des ersten ohne Pritsche. 6 cm Verwindung wären mit einer Federlagerung machbar.

Aber ich sehe folgende Herausforderungen:

  • Den Versatz zwischen Stirnwand der Pritsche und Fahrerhaus finde ich sehr groß für einen fest verbundenen Durchgang.
  • Die Pritsche schlägt auf der Fahrerseite am Einfüllstutzen des Tanks an.
  • Die Pritsche ist unverstärkt viel zu weich für eine Federlagerung (die Bordwände könnten noch etwas Stabilität reinbringen, aber...).
  • Der Luftansaugschlauch vom Luftfilter zum Turbo wird massiv gequetscht (und der ist schon im Ruhezustand nicht gut verlegt).
  • Das Auto war unbeladen, aus dem Bauch heraus würde ich noch einen Puffer beim Federweg einplanen.
  • Das Hitzeschutzblech an der Stirnwand müsste evtl. verkleinert werden, es könnte bei noch größerer Verwindung am Fahrerhausbügel anschlagen.

Da ich zur Verwindung der Pritsche eines Steyr 12M18 noch keine Bilder im Netz fand, stelle ich mal eine Serie ein:



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