2013/29: Schrauben statt Klammern

Oschi steht nun ganz in der Nähe und ich kann nach Feierabend schnell mal was dran machen. Ein Vorteil, jetzt wo die Tage deutlich kürzer werden.

Ich nutze den schönen Montagabend, um mit diesem seltsamen Gerät (Ein-/Blindnietmutternzange*)

Nietmutterzange
Nietmutterzange

solche Dinger (Ein-/Blindnietmuttern)

Einziehmuttern
Einziehmuttern

im Fahrerhaus zu setzen. Habe ich natürlich nicht erfunden, sondern bin das erste Mal in Ulrich Doldes Buch "Wohnmobile selbst ausbauen und optimieren" (Link) darauf gestoßen. Jetzt weiß ich endlich, was es mit den Dingern auf sich hat.

Beim Ausbau der Innenverkleidung waren etliche der Plastik-Verkleidungsclips kaputt gegangen. Irgendwann entdeckte ich im Netz einen sog. Verkleidungsheber und baute ihn aus einer kleinen Maurerkelle nach. Die Kelle wird soweit gekürzt, dass sie von der Hebelkraft nicht mehr stark verbogen wird. Dann schneidet man mit dem Winkelschleifer einen Schlitz in das Metallblatt. Wenn man diesen Schlitz von der Kante aus zum Griff hin verjüngt, passt der Schlitz auf unterschiedliche Clip-Größen. Damit bekamen wir die Verkleidungen schnell und schonend abgebaut. So sieht mein Behelfswerkzeug aus:

Eigenbau Verkleidungsheber
Eigenbau-Verkleidungsheber

Trotzdem halte ich die Clips für Mist und werde die neuen Verkleidungen anschrauben. Dazu sind die M5-Einnietmuttern da. Kaum zu glauben, dass ich davon ca. 80 Stück im Fahrerhaus untergebracht habe, oder?

Einen hab ich noch: Oschis Fahrersitz hatten wir ja erst am letzten Wochenende für die Heimfahrt wieder montiert. Davor lag der Sitz monatelang auf der Pritsche. Nun war mir eine Stecknuss zwischen Lehne und Sitz gerollt. Ich also nichtsahnend in die Ritze gegriffen und die Nuss gesucht ... iiiiiiiiiiiihihihihigiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiit! Gefunden habe ich ... eine Banane. Außen leicht mumifiziert, innen war sie noch ... nun ja ... weich...

* Großen Dank an meinen Haus- und Hofschlosser, der mir sein Werkzeug lieh.



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