2013/21: The Day After

Da ich mit dem Lackieren des Fahrerhauses am Vortag ins Dunkle kam, sah ich das Ergebnis jetzt erst bei Tageslicht. Es ist stellenweise etwas "schattiert" geworden.

Das muss am Farbnebel liegen, den die Pistole bei Breitstrahl am Rand verursacht. Ich gehe erneut mit der Pistole über das Blech, aber das Ergebnis bleibt das selbe. Ziehe ich die erste Bahn, glänzt in der Mitte eine satte Farbschicht. Ziehe ich die nächste Bahn daneben, glänzt auch diese, aber der Nebel am Rand mattiert die erste Bahn wieder. Womit klar sein dürfte, warum eine gute Pistole auch gutes Geld kostet. Ich hatte mir nur eine Grundierpistole geleistet und bei Mattfarben sieht man den Effekt nicht. Am Fahrgestell war mir das mangels Fläche trotz Glanzfarbe auch nicht aufgefallen. Egal, vgl. frühere Rechtfertigung, der Lack wird auf Reisen eh nicht lang glänzen.

Da ich zum Abkleben nicht immer das geeignete Material hatte - und die Pistole ja anstelle von 3-4 bar mangels Druckminderer mit 7-8 bar betrieben wird - sind die Farbübergänge nicht ganz trennscharf geworden . Also arbeitete ich mit dem Pinsel erfolgreich nach (Trittkästen, Stoßstange, Fahrerhausunterseite, Fahrerhausbügel). Hier und da ist noch Farbnebel auf Flächen, wo er nicht hingehört, den mache ich die Tage auch noch weg.

Bevor das Tageslicht ausging, schaffte ich noch weitere Teile der verzinkten Fahrerhausverriegelung anzubringen.



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