2013/9: Der Dreck muss weg

Was gibt es schöneres, als an einem heißen Sommertag mit einem Liter Silikonentferner altes Wachs und Fett, fettige Dichtungsmasse und sonstigen Schmodder aus dem Fahrerhaus zu putzen? :-(

Vorher:

Nachher:


Die Hohl-/Zwischenräume weiß ich nicht sinnvoll zu putzen, die sprühe ich dann später mit Owatrol aus.

An den Bodenblechen hängt innen eine Art Kunststoff (PVC?), der lässt sich kaum entfernen. Wo er hält, sieht der Boden darunter auch gut aus, aber wo er sich lösen lässt, sitzt der Rost. Also ran mit dem Spachtel.

Warum mache ich das eigentlich? Angeblich kann das Fahrerhaus nur lackiert werden, wenn es vorher angeschliffen ist und angeblich kann man Fett weder schleifen noch lackieren. Und angeblich kann ich es nicht bezahlen, wenn der Lackierer tagelang putzt. Aber nach dem heutigen Tag würde ich doch lieber jemand für diese Strafarbeit bezahlen.

Das Fahrerhaus wird nicht gestrahlt, da das vom Rostbefall her nicht nötig ist und große Flächen verbeulen würden. Der alte Lack wird also nur angeschliffen. Wo aber Rost vorhanden ist, wird punktuell gröber angepackt.

Über die Art der Farbe für das Fahrerhaus brüte ich immer noch. Bisher dachte ich an Brantho Korrux 3in1 oder eventuell Brantho Korrux Robustlack als Decklack. Aber die 1-K-Farben trocknen mir zu langsam für eine Garagenlackierung, bei der Staub durchaus ein Thema ist. Branth-Chemie produziert auch 2-K-Lacke. Doch die werden leider erst ab 25 bzw. 30 Kg in meiner Wunschfarbe gemischt. Das ist viel zu viel und kostet auch.

Nun habe ich vom Mipa Chemie einen 2-K-Polyurethan-Acryllack gefunden: MIPA PU 240-30. Farbe und Menge wie gewünscht und schnell staubtrocken. Noch dazu im Komplettpaket mit Härter und Verdünnung scheinbar günstig zu haben.



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