2013/6: Lackiert

Jetzt ist Oschis Rahmen lackiert und das Ergebnis finde ich ganz ordentlich. Das sieht schon nach einem ganz anderen Fahrzeug aus als vorher. Lackiert wurde in der Sandstrahlhalle, deswegen ist der Lack nicht ganz staubfrei. You get what you pay for. Einen teuren Hochglanzlack braucht Oschi nicht, er war, ist und bleibt ein Gebrauchsobjekt.

Zur Anwendung kamen eine Schicht Rostkonverter (3 l), drei Schichten Grundierung (15 l) und zwei Schichten Chassislack (10 l) zzgl. 10 l Verdünnung. Der Rostkonverter ist zugegebener Maßen ein Experiment, denn Rost war nach dem Sandstrahlen keiner mehr da. Angeblich soll der Konverter aber die Oberfläche wie eine Art Brünierung/Eloxierung verschließen. Wir werden sehen. Der 3in1-Lack war nach 24 h noch butterweich und beim Montieren der ersten Anbauteile gab es gleich einige Macken zu überpinseln. Nach weiteren 24 h war der Lack schon robuster aber noch lange nicht belastbar. Wir werden ganz am Schluss, wenn auch das Fahrerhaus gemacht ist, noch eine Abschlussschicht rein für die Optik über die Pinselstriche legen. Wenn dann zum Herbst hin alles ausgehärtet ist, soll noch Wachs und Fett in die Ritzen. Ich hoffe, das hält dann weitere 28 Jahre.

Ach ja, zum bisherigen Lackieraufwand (inkl. Felgen): 5 h Trockeneisstrahlen, 10 h Sandstrahlen, ca. 3 Tage Lackieren. Und ungezählte Wochenendstunden Eigenleistung für die Demonate von Anbauteilen..



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